Auch bekannt als SUPER · Texteinblendung
Text oder Grafik, die über das Bild gelegt wird — Titel, Daten, Orte, Untertitel. Auf der Seite meist als SUPER: oder SUPERIMPOSE: geschrieben, gefolgt vom eingeblendeten Text.
Auf der Seite
Einblendung
SUPER: San Francisco — Juli 1998
Einblendungen übernehmen Informationen, die das Bild allein nicht rechtzeitig transportiert: ein Datum, eine Stadt, eine Kapitelkarte, ein übersetzter Untertitel. Schreib nach SUPER: oder SUPERIMPOSE: genau die Worte, die du auf der Leinwand willst. Halte sie kurz; lange Absätze an Text im Bild lesen sich wie Essays und kämpfen mit dem Schnitt um Aufmerksamkeit.
Setz die Einblendung nahe an den Moment, in dem sie erscheinen soll — oft direkt vor oder nach der Szenenüberschrift, die sie beschriftet. Muss sie einen genauen Beat der Handlung treffen, setz sie neben diese Handlung, damit Schnitt und Lesende dasselbe Timing teilen. Stapel nicht drei Einblendungen hintereinander, es sei denn, die Form selbst ist der Witz oder der Stil.
Spec Scripts sollten Einblendungen für Bezeichnungen nutzen, die für die Geschichte entscheidend sind, nicht um Schriftarten und Animation vorzugeben. Szenenbild und Postproduktion wählen die typografische Gestaltung. Deine Aufgabe sind klare Formulierungen und klares Timing. Liest eine Figur ein Schild, das in der Handlung schon zu sehen ist, brauchst du vielleicht gar kein SUPER — beschreib das Schild stattdessen in der Handlung.
In der Praxis ja. SUPER: ist die gängige Kurzform in heutigen Drehbüchern; beide meinen Text oder Grafik über dem Bild.
Nein. Schreib die Worte und wann sie erscheinen. Schrift, Größe und Bewegung sind Sache von Gestaltung und Postproduktion, es sei denn, der konkrete Look ist ein Witz der Geschichte.
Meist neben dem Moment, den es beschriftet — oft direkt über oder unter der Überschrift oder Handlung, die es zeitlich verortet. Halte das Timing für die Lesenden offensichtlich.
Ja, aber halte beides lesbar. Konkurriert die Einblendung mit einer dichten Rede, kürze eines von beiden, damit das Publikum die Worte im Ohr und auf der Leinwand verfolgen kann.