Auch bekannt als Streifendrehplan · Drehplanstreifen
Der Drehplan als Streifen dargestellt — einer pro Szene, mit Nummer, Set, Tag oder Nacht, Länge in Achtelseiten und Besetzung —, geordnet nach Drehtag statt nach der Reihenfolge der Geschichte.
Die Drehplanung beginnt mit dem Breakdown. Jede Szene wird zu einem Streifen, und die Regieassistenz ordnet die Streifen so um, dass Szenen mit demselben Motiv, derselben Besetzung oder derselben Tageszeit zusammen gedreht werden. Die Reihenfolge der Geschichte im Drehbuch und die Drehreihenfolge auf dem Stripboard sind selten dieselbe.
Die Streifen sind traditionell farblich nach Innen oder Außen und Tag oder Nacht gekennzeichnet, damit die Planung das Stripboard auf einen Blick lesen kann. Heute liegt das Stripboard meist in einer Planungssoftware, und dieselbe Anordnung wird als One-Line-Drehplan gedruckt: eine kompakte Liste der Streifen jedes Drehtags.
Autorinnen und Autoren prägen das Stripboard stärker, als sie denken. Ein Motiv, das zwischen Szenen umbenannt wird, eine vage gelassene Tageszeit oder eine zusätzliche Figur, die in die Handlung geschmuggelt wird — all das verändert Streifen. Einheitliche Szenenüberschriften und Schreibweisen der Figurennamen sorgen dafür, dass sich ein Stripboard ohne Raten aus dem Drehbuch bauen lässt.
Es ist die Arbeitsform des Drehplans. Die Streifen werden zu Drehtagen angeordnet; der gedruckte Drehplan und der One-Line-Drehplan sind Ansichten dieser Anordnung.
Weil das Stripboard Szenen nach Gemeinsamkeiten gruppiert — Motiv, Besetzung, Tageszeit —, um Motivwechsel und Drehtage zu sparen. Die Reihenfolge der Geschichte ist selten die günstigste Drehreihenfolge.
Nein. Die Regieassistenz oder das Produktionsbüro baut es aus dem Breakdown. Autorinnen und Autoren helfen, indem sie Szenenüberschriften, Figurennamen und Tageszeiten einheitlich halten.
Ja. Das kostenlose Breakdown-Werkzeug von Inkwell stellt jede Szene als Streifen mit Set, Tag oder Nacht, Achtelseiten und Besetzung dar, direkt in deinem Browser — so siehst du, wie sich deine Seiten auf einem Stripboard lesen, bevor jemand eines baut.